“Kleiner Schokoladen-Lager-Knigge”

“Kleiner Schokoladen-Lager-Knigge”

Schokoladen-Lagerung leicht gemacht – so schmeckt die Schoko auch morgen noch!

N icht immer können oder wollen wir unsere ganze Schokolade auf einmal aufessen. Besonders dann nicht, wenn wir einen kleinen Vorrat angelegt haben.

Damit die Schokolade auch nach Tagen oder Wochen noch schmeckt und gut aussieht, sollten ein paar Tips zur Schokoladenlagerung beherzigt werden:

Das richtige Schokoladenlager: kühl, trocken und dunkel

Schokolade sollte kühl, dunkel und trocken gelagert werden; zum Beispiel im Küchenschrank oder in der Vorratskammer. Dort dann am besten in einem luftdicht schließenden Behälter, zum Beispiel in einer Gefrierdose.

Die ideale Schokoladenlagertemperatur liegt zwischen 10°C und 18°C. Die relative Luftfeuchte sollte 65 – 70% betragen.

Warum diese Schokoladenlagerung?

Wird Schokolade zu warm (über 28°C), schwitzt sie Fett aus. Das Fett bildet beim Erkalten einen fiesen grauen bis graublauen Belag auf der Schokolade, den sogenannten Fettreif.

Wenn Licht und Luft zusammen auf die Schokolade einwirken, wird das in der Schoko enthaltene Fett zersetzt und die Schokolade riecht und schmeckt ranzig.

Schokolade und Fisch verträgt sich nisch

Schokolade sollte auch nicht in der Nähe von geruchsintensiven Lebensmitteln oder gar anderen Stoffen liegen. Die Kakaobutter in der Schokolade nimmt schnell Fremdgerüche an. Und wer möchte schon gerne, dass die Schoko plötzlich nach Zwiebeln oder Kartoffeln riecht?

Wer Schokolade hasst, sperrt sie in den Kühlschrank

Warum gehört Schokolade nicht in den Kühlschrank?

Erstens herrscht dort oft ein wahres Geruchschaos. Die Ausdünstungen von Wurst, Käse, Fisch und anderen Lebensmitteln warten nur darauf, die leckeren Täfelchen zu befallen.

Außerdem tut der Schokolade der schnelle Wechsel von kalt nach warm beim Herausnehmen nicht gut. Dann schlägt sich nämlich Kondenswasser auf der Tafel nieder, das Zucker aus der Schoko löst. Wenn das Wasser im Warmen wieder verdunstet, kristallisiert der Zucker aus und auf der geliebten Schokolade bleibt ein weißer pelziger Rückstand, der sogenannte Zuckerreif, zurück.

Übrigens: Zuckerreif entsteht auch dann, wenn Schokolade zu feucht gelagert wird. Schoko ist also allgemein sehr feuchtigkeitsempfindlich.

Und nicht zuletzt wird die Schoki im Kühlschrank so knackhart, dass man beim Essen glaubt, man kaut auf Marmor herum. Und ihr volles Aroma entfaltet Schokolade auch erst bei Zimmertemperatur, bzw. bei Körpertemperatur im Mund. Trotz alldem gibt es aber auch Leute, die ihre Schokoladenvorräte im Kühlschrank verstauen, weil sie Schoko kalt und hart am liebsten mögen. Na gut, warum dann nicht?

Wie lange hält sich denn nun die Schokolade?

Wenn Sie alle Tips im Schokoladen-Knigge beherzigen, können Sie mit folgenden Haltbarkeitsdauern rechnen (mindestens):

Weiße Schokolade: ca. 12 Monate

Milchschokoladen: ca. 12 – 18 Monate

Bitterschokoladen: ca. 18 – 24 Monate

Bei gefüllten Schokoladen und Pralinen kann besonders die Füllung wesentlich schneller verderben. Beachten Sie unbedingt das Mindesthaltbarkeitsdatum und essen Sie die Schokolade schnell genug auf.

Hier im Schokoladen gibt es Nachschub ;-)

 

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